Lesen und Schreiben kann man lernen - es ist nie zu spät.

Betroffene glauben häufig, mit ihrem Problem allein zu sein. Aber das stimmt nicht: Es gibt viele Menschen, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben.

Fragen & Antworten
  • Karl Lehrer, 49 Jahre, konnte viele Jahre nicht richtig lesen und schreiben.
  • Alan, 21 Jahre, will unbedingt besser Lesen und Schreiben lernen.
  • Peter, 49 Jahre, besucht seit 3 Jahren einen Alphakurs.

Veranstaltungen

18.01.2020 in Idar-Oberstein:

Theateraufführung "Der erste Mensch", 18.01.2020, Stadttheater, Georg-Maus-Str. 2, 19:30 Uhr

01.02.-02.02.2020 in Trier:

Lernendentreffen Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe Wortsalat (Trier) und SALuMa (Ludwigshafen), VHS Trier, Domfreihof 1A

06.02.2020 in Gensingen:

Grundbildungsbedarf erkennen und ansprechen, Sensibilisierung für Fachkräfte aus Krippen, Kitas und Horten in Kooperation mit GrubiNetz

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Leicht lesbare Lektüre

Cover Buch

Soziale Demokratie - Zuwanderung und Integration

Niveau A2/B1, Friedrich-Ebert-Stiftung

Inhalt: Wie funktioniert Integration? Wie garantieren wir Anerkennung und Teilhabe für alle? Diese und andere Fragen beantwortet das Lesebuch in einfacher Sprache.

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Rheinland-pfälzische Initiative für Alphabetisierung und Grundbildung

Um Erwachsene ohne ausreichende Lese- und Rechtschreibkenntnisse zur Teilnahme an entsprechenden Weiterbildungsmaßnahmen zu motivieren und um sie auf ihrem weiteren Bildungsweg zu unterstützen, hatte der rheinland-pfälzische Landtag die Gründung einer gemeinsamen Initiative für Alphabetisierung und Grundbildung mit wichtigen gesellschaftlichen Akteuren gefordert, die inzwischen breite Unterstützung findet.

Weiterbildungsminister Prof. Dr. Konrad Wolf beim Besuch des Selbstlernzentrums TrierKommunale Spitzenverbände, Unternehmervertreter und Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände, die Bundesagentur für Arbeit, Kirchen, Weiterbildungsträger und weitere Akteure der Zivilgesellschaft haben in einer Erklärung, die am 21. Mai 2013 öffentlich vorgestellt wurde, ihren Willen zum Ausdruck gebracht, möglichst vielen betroffenen Menschen den Zugang zu Grundbildung zu ermöglichen. "Nicht jeder kann lesen und schreiben, aber jeder kann helfen", mit diesen Worten betonte Thorsten Böhler von der Selbsthilfegruppe Analphabeten Ludwigshafen in seinem Redebeitrag, wie wichtig Unterstützung für die Betroffenen ist.

Um dies zu erreichen, wird eine intensive Zusammenarbeit von Weiterbildungsanbietern und den gesellschaftlichen Akteuren angestrebt, die besonderen Zugang zu den Betroffenen haben. Die Unterstützerinnen und Unterstützer der Initiative wollen in ihren Bereichen über das Problem des funktionalen Analphabetismus informieren und so genannte "Schlüsselpersonen", die einen direkten Zugang zu betroffenen Menschen haben, für deren Unterstützung und Begleitung motivieren und qualifizieren. Außerdem wollen sie bei der Ermittlung des Bedarfs und bei der konzeptionellen Weiterentwicklung der Beratungs- und Kursangebote mitwirken. Durch gemeinsame Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit sollen möglichst viele Menschen für das Problem des funktionalen Analphabetismus sensibilisiert werden.

Sie möchten sich der Initiative anschließen? Bitte füllen Sie die Beitrittserklärung aus und senden diese unterschrieben per Post zu oder nehmen Sie Kontakt zu den beiden Ansprechpartnern Tatjana Kinzelbach und Sabine Caron im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur (MWWK) auf.

Information: erstellt am 20.02.13, zuletzt geändert am 20.02.13