Lesen und Schreiben kann man lernen - es ist nie zu spät.

Betroffene glauben häufig, mit ihrem Problem allein zu sein. Aber das stimmt nicht: Es gibt viele Menschen, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben.

Fragen & Antworten
  • Karl Lehrer, 49 Jahre, konnte viele Jahre nicht richtig lesen und schreiben.
  • Alan, 21 Jahre, will unbedingt besser Lesen und Schreiben lernen.
  • Peter, 49 Jahre, besucht seit 3 Jahren einen Alphakurs.

Veranstaltungen

16.10.2019 in Schifferstadt:

Vortrag "Mein Kind kann schlecht lesen und Schreiben oder rechnen - Wo bekomme ich Hilfe?", VHS Bildungszentrum, Neustückweg 2, 16:00-18:00 Uhr

05.11.2019 in Koblenz:

"Mehr verstehen - besser leben. Herausforderungen des Alltags gut meistern." Beratungsangebot von GrubiNetz, Bürgerzentrum Lützel, 14:30-16:00 Uhr

13.11.-29.11.2019 in Wittlich:

Ausstellungseröffnung "Lesen und Schreiben öffnet Welten", Jugendberufsagentur, 14:00 Uhr

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Leicht lesbare Lektüre

Das Grundgesetz. Über den Staat

Das Grundgesetz. Über den Staat

Niveau A2/B1, Bundeszentrale für politische Bildung

Inhalt: Im Grundgesetz steht: "Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat". Vielleicht fragen Sie sich: "Was heißt das eigentlich?" oder "Was hat das mit mir zu tun?" In dem Heft können Sie auf diese und viele weitere Fragen Antworten finden. Das Heft erklärt den deutschen Staat.

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Sensibilisierung von Arbeitnehmern für das Problem des funktionalen Analphabetismus in Unternehmen | SAPfA

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Ziel des Projekts SAPfA ist die Identifikation von Grundlagen zur Entwicklung von Maßnahmen, mit denen in Betrieben positive Bedingungen und motivierende Voraussetzungen dafür geschaffen werden können, dass Betroffene lesen und schreiben lernen wollen und dies auch umsetzen. Die Untersuchung zielt dabei zunächst auf die Sondierung des kollegialen Umfeldes, der Erfahrungen, Sichtweisen, Einstellungen und Erwartungen von Kollegen und Kolleginnen hinsichtlich des Themas funktionaler Analphabetismus.

Um herauszufinden, welches Klima in Betrieben herrscht und wie Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen sowie Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen über das Problem und Betroffene denken, wurden in einem zweistufigen Untersuchungsverfahren zunächst:

  • 36 qualitative Tiefeninterviews mit Mitarbeitenden der mittleren Hierarchieebene und Angestellten auf niedrigster Hierarchieebene sowie zwei Gruppendiskussionen mit Unternehmern und Unternehmerinnen und Unternehmensvertretungen mit Personalverantwortung geführt. Diesen folgte eine
  • quantitative persönlich-mündliche Befragung von 1618 Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen und 545 Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen aus zehn Branchen, in denen überdurchschnittlich häufig funktionale Analphabeten und Analphabetinnen beschäftigt sind (u. a. Gastronomie, Hotelgewerbe, Baugewerbe; Reinigungsgewerbe, Garten- und Landschaftspflege und Transport).
  • Um die Antworten der Befragten auf ihre konkreten Umfelder und Lebenswelten beziehen zu können, wurden die Sinus-Milieus® durch ein standardisiertes Befragungsinstrument, den Sinus-Milieuindikator, in die quantitative Befragung eingespeist.

Die Studien untersuchen die folgenden Aspekte:

  • Bekanntheit des Problems im Betrieb
  • Umgang mit dem Problem im Betrieb
  • Wahrnehmung von Folgen
  • Umgang mit betroffenen Kollegen und Kolleginnen
  • Wahrnehmung von Ursachen und Verantwortlichkeiten
  • Sichtweise zu Maßnahmen gegen Symptome und Ursachen
  • Sichtweisen zum Lesen- und Schreiben-Lernen
  • Sichtweisen zur Änderungsbereitschaft Betroffener

Möglichkeiten der Ergebnispräsentation und -verwertung werden derzeit diskutiert. Zentral ist dabei die Frage, was die Ergebnisse für zukünftige aber auch für bestehende Alphabetisierungsansätze in Deutschland bedeuten.

Kontakt
Dr. Simone C. Ehmig
Stiftung Lesen
Römerwall 40
55131Mainz
06131-28890 81
Simone.Ehmig@stiftunglesen.de
Projekthomepage

Information: erstellt am 28.03.13, zuletzt geändert am 28.03.13